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Ab 23. Juni NEU im Buchhandel: GAMSBARTMASSAKER
Ein Wellness-Hotel für Hunde, eine Flüchtlingsbaracke für Menschen und eine schießwütige Jägerschaft – das kann nicht gut gehen. Schon gar nicht im österreichischen Damischtal. Und so endet böse, was gut gemeint begann. Ein ertränkter Mops in der Regenwassertonne bildet den Auftakt zu einer schaurigen Abfolge von Mord und Totschlag in der hinterwäldlerischen Provinz.

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MIEDERHOSENMORD

Das Leben im steirischen Damischtal verläuft friedlich, bis ein Mord die Idylle zerstört. Da die Erstbegehung des neuen Pilgerwegs durch höchste kirchliche Würdenträger naht, kommt die Leiche äußerst ungelegen.

Träge beginnt Muttersöhnchen und Dorfpolizist Ferdinand Kapplhofer zu ermitteln. Dabei trifft er auf eine Menge bockiger Dörfler und mehr schmutzige Geheimnisse, als einem einzigen Tal guttut.

Und dann geschehen auch noch weitere Morde. Das Schlimmste aber: Ausgerechnet der aufgeweckte Sprössling einer deutschen Urlauberfamilie bringt Licht ins frevelhafte Dunkel.

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»Pssst, Ruhe, ein Zilp-Zalp,« flüsterte jemand ehrfurchtsvoll.

»Ohhhhh!«

 Sofort durchzog andächtiges Schweigen den Wald, die Gruppe hielt kollektiv den Atem an.

»Ahhhh!« Bibianas anrüchiges Gestöhne klang eher nach Brunftgeschrei. Wenig melodiös, dafür aber sehr dezibellastig.

»… ja, ja, jaaaa …!«

Der Zilp-Zalp hielt abrupt den Schnabel, die Touristen rissen Augen und Ohren auf.

Doch alles, was sie hörten, waren die Geräusche des Waldes.
Ein rhythmisches Knarzen.
Ein frivoles Jauchzen. Und dann …
Ein Schuss!
Ganz in der Nähe.

Die Reiseleiterin, die eben noch in den Anblick eines rundblättrigen Knabenkrauts vertieft gewesen war, stürzte lautlos zu Boden.

 Kurz darauf knallte es erneut.

Nun schlug auch der Umweltschutzreferent auf der Erde auf, direkt vor die Füße der entsetzten Vogelfreunde. Ihm stand die Hose weit offen, den Zuschauern der Mund.

Über allen Gipfeln war jetzt Ruh‘.

Dafür brach im Unterholz panisches Geschrei aus.